Antipasti & Konserven

Antipasti in Öl: Auberginen, Paprika, Taggiasca-Oliven, Friarielli und getrocknete Tomaten in Gläsern
◆ Sott'oli & Conserve

Antipasti & Konserven

Gemüse in Öl, Oliven aus Ligurien und Tomaten aus Kampanien – die Vorratskammer, aus der in zehn Minuten ein Abendessen wird.

◆ Sott'olio

Warum Italiener Gemüse in Öl einlegen

„Sott'olio“ heißt schlicht „unter Öl“. Die Methode ist älter als jede Kühltechnik: Gemüse wird gegart oder gegrillt, gewürzt und dann unter einer Ölschicht luftdicht abgeschlossen. Das Öl konserviert – und nimmt dabei selbst Aroma an.

Deshalb ist das Öl im Glas kein Abfall. Es ist gewürzt mit allem, was drin lag, und gehört über den Salat, ans Brot oder in die Pfanne.

5Antipasti in Öl
5Tomatenkonserven
1000 gGastro-Gebinde
0Kühlung nötig
◆ Tomaten

Die Basis jeder italienischen Küche

Aus Kampanien kommen nicht nur die Pasta, sondern auch die Tomaten. Wir führen Pomodori Pelati – ganze geschälte Tomaten für Saucen, die lange ziehen –, Passata für alles Glatte und Pomodorino Marzanino, kleine geschälte Kirschtomaten, die schnell zerfallen und daher perfekt für die Zehn-Minuten-Sauce sind.

Dazu kommt eine Besonderheit: Pomodoro Giallo a Pacchetelle, gelbe Tomatenfilets. Sie sind milder und weniger säurebetont als rote – ideal zu Fisch und Meeresfrüchten, und optisch eine Abwechslung auf dem Teller.

Roccos Tipp: Bei ganzen Pelati die Tomaten mit der Hand zerdrücken statt zu pürieren. Das gibt der Sauce Struktur, die ein Mixer kaputt macht. Und den Saft aus der Dose immer mitverwenden – da steckt der Geschmack drin.

◆ Servieren

Ein Antipasti-Teller in vier Schritten

Drei Texturen

Etwas Weiches (Auberginen), etwas Festes (Oliven), etwas Intensives (getrocknete Tomaten).

Auf Zimmertemperatur

Eine halbe Stunde vorher aus dem Kühlschrank. Kaltes Öl schmeckt nach nichts.

Brot dazu

Grissini oder krustiges Weißbrot – zum Aufnehmen des Öls, das im Glas bleibt.

Nichts anrichten

Kleine Schälchen statt Deko. Jeder nimmt sich, was er mag.

◆ Häufige Fragen

Gut zu wissen

Wie lange hält ein geöffnetes Glas?

Im Kühlschrank ein bis zwei Wochen – vorausgesetzt, das Gemüse steht immer vollständig unter Öl. Was herausschaut, verdirbt zuerst. Notfalls etwas Olivenöl nachgießen.

Kann ich das Öl aus dem Glas weiterverwenden?

Unbedingt. Es hat das Aroma des Gemüses aufgenommen und eignet sich für Salatdressings, über Pasta oder zum Anbraten. Wegwerfen wäre schade.

Sind die 1000-g-Gläser nicht zu groß für den Haushalt?

Sie kommen aus dem Gastronomiesortiment und sind entsprechend ergiebig. Für einen Haushalt lohnen sie sich, wenn Antipasti öfter auf den Tisch kommen – im Kühlschrank und unter Öl halten sie sich mehrere Wochen.

Was ist der Unterschied zwischen Pelati und Passata?

Pelati sind ganze geschälte Tomaten im eigenen Saft, gut für Saucen mit Struktur, die länger köcheln. Passata ist passiert und glatt, also fein und sofort einsatzbereit.

◆ Los geht's

Die italienische Vorratskammer

Gemüse in Öl, Oliven aus Ligurien, Tomaten aus Kampanien – Grundlage für vieles, Beilage zu allem.

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