Antipasti & Konserven
Antipasti & Konserven
Gemüse in Öl, Oliven aus Ligurien und Tomaten aus Kampanien – die Vorratskammer, aus der in zehn Minuten ein Abendessen wird.
Warum Italiener Gemüse in Öl einlegen
„Sott'olio“ heißt schlicht „unter Öl“. Die Methode ist älter als jede Kühltechnik: Gemüse wird gegart oder gegrillt, gewürzt und dann unter einer Ölschicht luftdicht abgeschlossen. Das Öl konserviert – und nimmt dabei selbst Aroma an.
Deshalb ist das Öl im Glas kein Abfall. Es ist gewürzt mit allem, was drin lag, und gehört über den Salat, ans Brot oder in die Pfanne.
Was in den Gläsern steckt
Die Basis jeder italienischen Küche
Aus Kampanien kommen nicht nur die Pasta, sondern auch die Tomaten. Wir führen Pomodori Pelati – ganze geschälte Tomaten für Saucen, die lange ziehen –, Passata für alles Glatte und Pomodorino Marzanino, kleine geschälte Kirschtomaten, die schnell zerfallen und daher perfekt für die Zehn-Minuten-Sauce sind.
Dazu kommt eine Besonderheit: Pomodoro Giallo a Pacchetelle, gelbe Tomatenfilets. Sie sind milder und weniger säurebetont als rote – ideal zu Fisch und Meeresfrüchten, und optisch eine Abwechslung auf dem Teller.
Roccos Tipp: Bei ganzen Pelati die Tomaten mit der Hand zerdrücken statt zu pürieren. Das gibt der Sauce Struktur, die ein Mixer kaputt macht. Und den Saft aus der Dose immer mitverwenden – da steckt der Geschmack drin.
Ein Antipasti-Teller in vier Schritten
Drei Texturen
Etwas Weiches (Auberginen), etwas Festes (Oliven), etwas Intensives (getrocknete Tomaten).
Auf Zimmertemperatur
Eine halbe Stunde vorher aus dem Kühlschrank. Kaltes Öl schmeckt nach nichts.
Brot dazu
Grissini oder krustiges Weißbrot – zum Aufnehmen des Öls, das im Glas bleibt.
Nichts anrichten
Kleine Schälchen statt Deko. Jeder nimmt sich, was er mag.
Weiterstöbern
Gut zu wissen
Wie lange hält ein geöffnetes Glas?
Im Kühlschrank ein bis zwei Wochen – vorausgesetzt, das Gemüse steht immer vollständig unter Öl. Was herausschaut, verdirbt zuerst. Notfalls etwas Olivenöl nachgießen.
Kann ich das Öl aus dem Glas weiterverwenden?
Unbedingt. Es hat das Aroma des Gemüses aufgenommen und eignet sich für Salatdressings, über Pasta oder zum Anbraten. Wegwerfen wäre schade.
Sind die 1000-g-Gläser nicht zu groß für den Haushalt?
Sie kommen aus dem Gastronomiesortiment und sind entsprechend ergiebig. Für einen Haushalt lohnen sie sich, wenn Antipasti öfter auf den Tisch kommen – im Kühlschrank und unter Öl halten sie sich mehrere Wochen.
Was ist der Unterschied zwischen Pelati und Passata?
Pelati sind ganze geschälte Tomaten im eigenen Saft, gut für Saucen mit Struktur, die länger köcheln. Passata ist passiert und glatt, also fein und sofort einsatzbereit.
Die italienische Vorratskammer
Gemüse in Öl, Oliven aus Ligurien, Tomaten aus Kampanien – Grundlage für vieles, Beilage zu allem.
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