Weinlexikon: Begriffe mit D
Entfernen des Hefepfropfens aus der Schaumweinflasche nach der zweiten Gärung, meist durch Vereisen des Flaschenhalses.
Umfüllen des Weins in eine Karaffe, um ihn vom Depot zu trennen und/oder zu belüften und zu öffnen.
Bodensatz aus Farbstoffen, Tannin und Weinstein, der sich bei gereiften Rotweinen in der Flasche absetzt.
Süßer, oft gehaltvoller Wein, der zum Dessert oder als solches getrunken wird (z. B. Vin Santo, Passito, Beerenauslese).
Denominazione di Origine Controllata: italienische kontrollierte Herkunftsbezeichnung mit Vorgaben zu Gebiet, Rebsorten und Erzeugung.
Denominazione di Origine Controllata e Garantita: höchste italienische Qualitätsstufe mit garantierter Herkunft und amtlicher Prüfung.
Italienische Geschmacksangabe für einen süßen Wein mit hohem Restzuckergehalt.
Denominazione di Origine Protetta: EU-weite geschützte Ursprungsbezeichnung, die DOC und DOCG als Oberbegriff zusammenfasst.
Deutsche rote Neuzüchtung mit tiefer Farbe und fruchtig-samtigem Charakter, häufig für zugängliche Rotweine verwendet.
Zugabe der Versanddosage (Zucker-Wein-Lösung) nach dem Degorgieren von Schaumwein, die den Süßegrad bestimmt.
Zustand eines Weins, bei dem die Hefe nahezu den gesamten Zucker vergoren hat, sodass er trocken schmeckt.