Weinlexikon: Begriffe mit N
Zweite, gewollte oder ungewollte Gärung nach der Hauptgärung; bei Schaumwein gezielt zur Kohlensäurebildung, im Stillwein oft ein Fehler.
Länge und Intensität des Geschmackseindrucks, der nach dem Schlucken am Gaumen verbleibt; ein langer Nachhall gilt als Qualitätsmerkmal (auch Abgang).
Gesamtheit der riechbaren Eindrücke eines Weins; unterschieden werden Bukett (Reifearomen) und primäre Frucht- und Sortenaromen.
Edle rote Rebsorte des Piemont, Basis von Barolo und Barbaresco; ergibt tanninreiche, säurebetonte, langlebige Weine mit Rosen- und Teernoten (Nebbiolo-Stil).
Bereits mehrfach belegte, aromatisch erschöpfte Holzfässer, die dem Wein kaum Röst- oder Vanillearomen abgeben, aber Mikrooxidation ermöglichen.
Schaumwein ohne Zugabe von Dosagezucker (auch Brut Nature, Zéro Dosage); schmeckt knochentrocken.
Aromabeschreibung nach Mandel, Walnuss oder Haselnuss, typisch für oxidativ ausgebaute oder gereifte Weine; als Firne bei jungen Weinen jedoch ein Fehlton.
Weinhändler bzw. Handelshaus, das Trauben, Most oder Fasswein zukauft, ausbaut und unter eigenem Namen abfüllt und vermarktet.