Weinlexikon: Begriffe mit B
Harmonisches Gleichgewicht zwischen Säure, Süße, Alkohol, Tannin und Frucht eines Weins.
Bedeutender DOCG-Rotwein aus dem Piemont, aus 100 % Nebbiolo; eleganter und meist etwas früher zugänglich als Barolo.
Weit verbreitete rote Rebsorte des Piemont, bekannt für fruchtige, säurebetonte und tanninarme Weine (z. B. Barbera d'Asti).
Als 'König der Weine' geltender DOCG-Rotwein aus dem Piemont, aus 100 % Nebbiolo; tanninreich, langlebig und lagerfähig.
225-Liter-Eichenfass für den Ausbau; gibt dem Wein Tannin und Aromen von Vanille, Röstung und Gewürzen.
Deutsches/österreichisches Prädikat für edelsüßen Wein aus einzeln gelesenen, edelfaulen oder überreifen Beeren mit sehr hohem Mostgewicht.
Italienisch für weiß bzw. Weißwein.
Ganzheitliche Anbaumethode nach anthroposophischen Prinzipien (Rudolf Steiner) mit Präparaten und Ausrichtung am Mondkalender.
Schaum- oder Weißwein, der ausschließlich aus weißen Trauben (beim Champagner meist Chardonnay) erzeugt wird.
Weiß gekelterter Wein oder Schaumwein aus roten Trauben, bei dem die Beerenhaut nicht mitvergoren wird.
Weinfehler mit unangenehmem Geruch nach faulen Eiern oder Schwefelverbindungen, entstehend bei Sauerstoffmangel während der Gärung.
Gewicht und Fülle des Weins am Gaumen, bestimmt durch Alkohol, Extrakt und Glyzerin; von leicht bis vollmundig.
Gesamtheit der Reife- und Alterungsaromen eines gereiften Weins, die sich beim Ausbau und in der Flasche entwickeln.
Renommierter DOCG-Rotwein aus der Toskana, erzeugt aus 100 % Sangiovese (lokal Brunello); langlebig und tanninreich.
Geschmacksangabe für herben Schaumwein mit geringem Restzuckergehalt (bis 12 g/l); trockener als 'extra dry'.
Regelmäßiges Aufrühren des Feinhefedepots (Lager) im Fass, um dem Wein mehr Körper, Cremigkeit und Aromatik zu verleihen.