Weinlexikon: Begriffe mit H

Halbtrocken

Geschmacksangabe für Weine mit einem Restzucker zwischen trocken und lieblich, in der Regel 9–18 g/l abhängig vom Säuregehalt.

Hefe

Mikroorganismen (v. a. Saccharomyces cerevisiae), die den Traubenzucker vergären; als Reinzuchthefe zugesetzt oder als wilde Spontanhefe wirksam.

Hefelager

Reifung des Weins auf der Hefe (sur lie) nach der Gärung; erhöht Komplexität, Cremigkeit und Aromatiefe.

Hektar

Flächenmaß von 10.000 m²; übliche Bezugsgröße für Rebfläche und Ertragsangaben.

Hektarertrag

Erntemenge je Hektar Rebfläche (in hl/ha oder kg/ha); wichtiger Parameter für Weinqualität und -stil.

Hektoliter

Maßeinheit von 100 Litern; gebräuchlich für Ertrags- und Produktionsmengen, meist als hl/ha.

Herb

Geschmackseindruck von trockener, tannin- oder säurebetonter, wenig fruchtiger Art mit leicht bitter-adstringierendem Charakter.

Hochgewächs

Deutsche Qualitätsbezeichnung, vor allem für Riesling, mit erhöhten Anforderungen an Mostgewicht und Qualität.

Holzfass

Fass aus meist Eichenholz zum Vergären oder Ausbauen von Wein; prägt Aroma und Struktur und ermöglicht Mikrooxidation.

Hybridrebe

Kreuzung zwischen der europäischen Weinrebe (Vitis vinifera) und amerikanischen Rebarten; oft besonders pilzresistent und widerstandsfähig.

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