Weinlexikon: Begriffe mit T
Unterste, heute meist als 'Wein' bezeichnete Weinkategorie ohne geschützte Herkunftsangabe; in Italien 'Vino da Tavola'.
Gerbstoff aus Beerenschalen, Kernen, Stielen und dem Holzfass; erzeugt im Rotwein ein adstringierendes, pelziges Mundgefühl und trägt zur Lagerfähigkeit bei.
Zusammenspiel von Boden, Klima, Lage und menschlichem Handeln, das einem Wein seinen unverwechselbaren, herkunftstypischen Charakter gibt.
Der frisch gepresste, noch nicht oder nur teilweise vergorene Saft der Trauben; Ausgangsprodukt der Weingärung.
Die festen Rückstände (Schalen, Kerne, Stiele) nach dem Pressen; werden u. a. zu Tresterbrand (Grappa) weiterverarbeitet.
Die empfohlene Serviertemperatur eines Weins; grob 8–12 °C für Weiß- und Schaumweine, 14–18 °C für Rotweine, um Aroma und Balance optimal zur Geltung zu bringen.
Geschmacksangabe für Weine mit höchstens 4 g/l Restzucker (bzw. bis 9 g/l bei entsprechend hoher Säure); auf Italienisch 'secco'.
Höchste deutsche Prädikatsstufe aus edelfaulen, rosinenartig eingetrockneten Beeren; ergibt seltene, extrem süße und langlebige Dessertweine.
Feststoffe (Hefe, Fruchtreste, Schönungsstoffe), die sich im Wein absetzen; werden durch Abstich, Filtration oder Schönung entfernt.
Weiße Rebsorte am Gardasee, die dem Lugana seinen Charakter gibt; früher mit dem Trebbiano di Soave gleichgesetzt, heute als eigenständige Sorte anerkannt.